Dominic lächelt in einem blauen Anzug mit verschränkten Armen vor einem hellen Gebäude.

Was bewegt Menschen dazu, sich für die deutsch-israelische Freundschaft einzusetzen? In unserer neuen Reihe „Warum ich in der DIG bin“ stellen wir die Menschen hinter unserer Arbeitsgemeinschaft vor. Den Anfang macht Dominic. Sein Interesse an Israel und jüdischer Geschichte reicht bis in die Schulzeit zurück. Heute verbindet er damit persönliche Begegnungen, kulturellen Austausch und eine klare Haltung gegen Antisemitismus. In vier Antworten erzählt er, was ihn motiviert.

Was hat dich dazu gebracht, Mitglied in der DIG zu werden?

Mein Interesse an Israel und jüdischer Geschichte entstand schon in der Oberstufe. In meinem Geschichtsseminar habe ich mich mit der Rolle und Bedeutung der jüdischen Bevölkerung im Deutschen Kaiserreich beschäftigt, besonders auch mit ihrer Rolle im Ersten Weltkrieg. Das war für mich ein wichtiger Ausgangspunkt.

Später hat ein Freund bei Aktion Sühnezeichen mitgemacht. Über ihn habe ich weitere Einblicke in Israel bekommen. Als ich die DIG und ihre Aktionen kennenlernte, haben mich ihre Anliegen angesprochen. Ich wollte die deutsch-israelische Freundschaft unterstützen und selbst aktiv dazu beitragen. Auch der 7. Oktober 2023 bestärkte diesen Wunsch. Heute freue ich mich, diese Freundschaft mitzugestalten.

Was möchtest du mit deiner Mitgliedschaft bewirken?

Ich möchte ein engeres persönliches Verhältnis zu Israel aufbauen und den kulturellen Austausch stärken. Dazu gehört für mich auch die Verbindung zu Israelis, die in Deutschland leben. Begegnungen und Gespräche sind mir dabei besonders wichtig.

Gleichzeitig möchte ich Antisemitismus und Falschinformationen entgegentreten, sachlich aufklären und vermitteln. Kritik an der israelischen Regierung ist legitim. Jüdische Menschen dürfen nicht für deren Politik verantwortlich gemacht werden. Für Israels Existenzrecht und den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland möchte ich klar Stellung beziehen. Der persönliche Austausch und dieses Engagement gehören für mich zusammen.

Was bedeutet deutsch-israelische Freundschaft für dich persönlich?

Für mich lebt deutsch-israelische Freundschaft vom persönlichen Austausch: Geschichten hören, Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede kennenlernen. Ein besonders schöner Zugang ist für mich die Kulinarik. Ich finde es bereichernd, auf diese Weise Menschen und ihre Kultur kennenzulernen.

Diese Freundschaft gibt mir viel zurück, auch durch Menschen, die sich für meinen Einsatz bedanken. Das macht mir große Freude. Ich engagiere mich, weil mir diese Verbindung persönlich wichtig ist.

Welches Buch, welcher Film oder welches Musikstück hat dir einen neuen Zugang zu Israel eröffnet?

Die fiktionale Serie Fauda hat mich gepackt. Ich fand die Geschichte spannend und actionreich. Besonders eindrücklich fand ich die Darstellung von islamistischem Fanatismus. Sie hat mir einen neuen Zugang zu einer israelischen Perspektive auf den Konflikt eröffnet.

Unsere Arbeitsgemeinschaft kennenlernen

Du interessierst dich für Israel, den kulturellen Austausch oder die Arbeit unserer Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kempten · Memmingen · Allgäu? Nimm Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Begegnungen, Gespräche und Menschen, die diese Freundschaft mitgestalten möchten.